Eine Welt die viele als beruhigend und faszinierend zugleich erleben. Wer noch keine Erfahrung mit Aquaristik hat, steht zunächst vor einer Reihe praktischer Fragen: Wie groß muss ein solches Becken sein? Welche Technik braucht man wirklich? Und was kann überhaupt darin leben? Diese Artikel geben Ihnen eine ehrliche kurze Orientierung, ohne unnötigen Ballast.
Mini- oder auch Nanoaquarien:
Ein kleines Aquarium unter 10 Liter wird auch als "Picoaquarium" bezeichnet. Ich persönlich empfehe es nicht für eine dauerhafte Tierhaltung. Als Quarantänebecken ist es sehr praktisch.
Ab 10 Liter bis zu 54 Liter spricht man von "Nanoaquarien". Diese sind für Wirbellose Tiere wie Zwerggarnelen, Zwergkrebse und auch Schnecken. Es gibt auch eine sehr kleine Wasserkrabbe.
Durch das wenige Volumen bzw.Größe passen sie sich schneller an die Umwelt an. Sie werden schneller warm, die Wasserchemie braucht mehr Aufmerksamkeit.
Aquarien mit Fischen:
Ab 54 Liter ca. 60 cm Kantenlänge dürfen auch Fische gehalten werden.
Die generelle technische Grundausstattung eines Aquariums:
- Heizung: Sehr viele Zwerggarnelen brauchen keine Heizung. Einige Arten vertragen sogar keine Wassertemperaturen über 25 Grad. Da sollte sogar gekühlt werden. Bitte einen Thermometer nicht vergessen.
- Filter: Es gibt auch die Möglichkeit Aquarien ohne Filterung zu betreiben. Dabei spielt die Einrichtung eine große Rolle. Wer die Aquristik erst kennen lernt, dem würde ich einen passenden Filter raten, er hält die Wasserqualität stabiler.
- Licht: Wichtig ist die Beleuchtung. Da unsere Aquarienpflanzen genauso Sauerstoff am Tag und Co²in der Nacht produzieren, sollte dieser Rhythmus auch bei unseren Aquarien eingehalten werden.
Die weitere Einrichtung:
Bodengrund: Er erfüllt einige Aufgaben im Aquarium. Halt für Pflanzen, Nährboden für Bakterien und er ist ein Wohlfühlbereich für unsere Tiere.
Es gibt verschiedene Arten: Sand , Kies, Soil und Substrat. Und bei jeder Art nochmals Unterschiede.
Pflanzen: Je nach unserem Besatz im Aqurium können Pflanzen eingesetzt werden. Diese spenden Sauerstoff und Co². Sie werden auch als Versteckmöglichkeiten, Schlafplatz oder auch zur Eiablage genutzt. Einige Fischarten fressen und/oder zerlegen Sie. Wer nicht auf diese Dekoration verzichten möchte kann zu künstlichen Alernativen greifen.
Wurzeln und Steine sowie Dekomateriel: Wichtig ist, diese Gegenstände sollten keine giftigen Stoffe an unser Aquariumwasser abgeben. Durch eine gute Reinigung der Dinge bringen wir auch keinen ungewünschten Schmutz ins Aquarium.